Bullpup

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Airsoft Begriffe - Bullpup

Der Begriff Bullpup steht für ein Waffendesign bei dem sich Verschluss und Magazin hinter dem Abzug befinden. Durch diese Anordnung kann eine längerer Lauf bei gleichbleibender Waffenlänge verbaut werden.

Obwohl heute hauptsächlich M4-Modelle den Airsoftmarkt dominieren, ist es erstaunlich, dass die erste AEG ein Nachbau einer Bullpup-Waffe war. So fertigte Tokyo Marui bereits 1991 einen Nachbau des französischen Sturmgewehrs FAMAS.

Waffen in dieser Bauweise sind z.B. die Steyr AUG, FN F2000, FAMAS oder die IWI Tavor.

Vor- und Nachteile Bullpup-Waffen

Neben dem längeren Lauf, gemessen im Vergleich zur „normalen“ Bauart, haben diese Waffen einen weiteren Vorteil. Das meiste Gewicht der Waffe liegt (ohne Anbaugranatwerfer, Zweibeine etc.) direkt an der Schulter. Dadurch werden die Arme wenig belastet und man kann die Waffe auch über längere Distanzen bequem tragen.

Ein Nachteil, der vor allem bei den (S)AEG’s in Deutschland zu tragen kommt, ist die lange Abzugstange. Dadurch kann es schneller zu Gearboxjams oder anderen Störungen kommen. Selbst bei den realen Vorbildern haben Bullpups den Ruf schlechtere Abzüge zu besitzen.

Da das Magazin sehr nah am Körper liegt, ist das Nachladen im Liegen erschwert. Zudem kann man dieses nicht aus dem Augenwinkel sehen. Was ebenfalls das Nachladen erschwert.

Bullpup Gasblowback Airsoftwaffen

Als elektrische Airsoftwaffen gab es schon sehr Nachbauten von Bullpup Sturmgewehren. Ein GBB-Nachbau ließ recht lange auf sich warten. Wer hier genau den Anfang gemacht hat, ist uns leider nicht mehr bekannt. Aber mit einer der frühen Anfänge dürfte die L85 aus dem Hause WE Airsoft gewesen sein.

Inzwischen gibt es mit der GHK AUG und der neu erscheinenden KWA Tavor von Umarex nun auch die aktuellsten Vertreter dieses Waffendesigns.

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